Seminar: Was ich meiner Tochter raten würde

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Mädchenberufe - Jungenberufe - Traumberufe - Was ich meiner Tochter raten würde!

  • Wie komme ich meinem Beruf auf die Spur?
  • Welche schulischen Möglichkeiten gibt es?
  • Welche Wege und Umwege tun sich auf?
  • Was ist MINT?
  • Berufswahl mit Zukunft

Mit Müttern und ihren Töchtern gemeinsam wollen wir einen Blick darauf werfen,

  • wie Berufswahl funktioniert,
  • wo der Zusammenhang mit weiteren Zielen und Plänen fürs eigene Leben ist und
  • warum es sich lohnt, über den Tellerrand auf geschlechtsuntypische Berufe zu sehen.

Do, 18.03.2010, 15.00 - 17.00 Uhr BIZ Gruppenraum 125, Agentur für Arbeit Referentinnen: Helga Fuchs, Christine Schramm-Spehrer, Berufsberaterinnen und Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt


Solche Seminare für Mütter und Töchter bieten wir seit Ende der 90er Jahre an. In der gemeinsamen Mütter-Töchter-Gruppe lernen wir uns kennen. In Teilgruppen arbeiten wir weiter. Die Töchter zeichnen, wie sie sich ihr Leben in 10 Jahren vorstellen. Gleiches geschieht in der Müttergruppe. Dann werden die Ergebnisse jeweils auf einer Pinwand zusammengeführt und dabei Zusammenhänge zwischen der Lebensplanung der Mädchen und ihrem beruflichen Weg aufgezeigt. In der Gesamtgruppe bringen wir die Vorstellung der Mütter und der Töchter zusammen. Alle wundern sich, wie ähnlich die Wünsche der Mütter und der Kinder sind. Wir schauen, wie die Mütter ihre Töchter unterstützen können.

Anhand der Wünsche der Mädchen aus dem assoziaten Zeichnen nach Geld, eigenem Haus, Auto und kostspieligen Hobbies kommen wir auf die Frage der Verdienste in den Berufen. Ausserdem schauen wir auf Interessen und Fähigkeiten jenseits von Jungen- und Mädchenberufen. Der Weg zu mädchenuntypischen Berufen und der Motivation zu deren Erkundung ist dann nicht mehr weit. Wir versuchen aufzuzeigen, dass Interessen und Talente wichtiger sein sollten, als Rollenbilder. Geschlechtsuntypische Berufswahl braucht Unterstützung der Eltern, wir zeigen, wie diese erfolgen kann.

Wir wissen, dass Mädchen in dem Alter oft Vieles alleine machen möchten und beginnen, sich von den Eltern zu lösen. Nichtsdestotrotz spielen bei der Berufswahl Eltern eine wichtige Rolle und wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Töchter in den Seminaren immer sehr froh waren, das gemeinsam mit ihrer Mutter gemacht zu haben. Die Mütter berichten im Nachhinein meist, das das eine gute gemeinsame Erfahung mit dem Kind war und sie ausserdem von dem Austausch mit den anderen Müttern profitiert hätten.

Beide Gruppen geben das Feed Back, dass sie nun klarer und strukturierter auf die Zusammenhänge schauten, die Möglichkeiten, Wege, Informationsquellen und Unterstützungsangebote (beispielsweise der Berufsberatung) kennengelernt hätten,. aber nun auch wüßten, dass, was und wann sie selbst was tun müssten. Veranstaltungen dieser Art finden Sie in der Veranstaltungsdatenbank.

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